Psychomotorik

Wahlfach/Zusatzqualifikation (Modul 160): Psychomotorik und Sport in sozialpädagogischen Arbeitsfeldern.

Wahlfach/Zusatzqualifikation „Psychomotorik und Sport in sozialpädagogischen Arbeitsfeldern“

Der Fachbereich bietet die Ausbildung zum Erwerb der Lehrbefähigung für "Psychomotorik und Sport in sozialpädagogischen Arbeitsfeldern" als Zusatzqualifikation und Wahlfach an. Der erfolgreiche Abschluss des Wahlfachs wird den Studierenden durch ein Zertifikat bescheinigt, das nur in Verbindung mit dem Bachelor-Zeugnis gültig ist.

Die Qualifikation dient der Vertiefung spezieller medien-, kunst- und bewegungspädagogischer Grundlagen, dem Erwerb professioneller sozialpädagogischer Handlungskompetenzen mit dem Medium Psychomotorik und umfasst die Geschichte der psychomotorischen Theoriebildung mit ihren unterschiedlichen Konzepten, Grundprämissen, paradigmatischen Verortungen und Zielsetzungen, die psychomotorische Praxis und deren Methoden in unterschiedlichen Praxisfeldern der Sozialen Arbeit bzw. Sozialpädagogik sowie die Reflexion und Selbstreflexion in pädagogischen und therapeutischen Arbeitsfeldern und den Kontext psychomotorischer Praxis. Innerhalb dieses zusätzlichen Moduls werden Exkursionen in heilpädagogische Einrichtungen angeboten. Die Zusatzqualifikation Psychomotorik (Zertifikat) ermöglicht den Studierenden in der Regel bessere Einstellungschancen, da sie in einem gefragten Medienfach eine Spezialausbildung nachweisen können.

Dazu gehört im Einzelnen

  • die themen- und prozessorientierte Körpererfahrung sowie der kreative Umgang mit unterschiedlichen Materialien, (Sport)Geräten, Bewegungs- und Gestaltungsräumen;
  • die Auseinandersetzung mit der Bedeutung unterschiedlicher psychomotorischer Konzepte für die Soziale Arbeit, den neuropsychologischen Grundlagen und der Bedeutung psychomotorischer Entwicklungsdiagnostik und Evaluation;
  • die Praxis mit ausgewählten Bezugsgruppen im Rahmen unterschiedlicher Projekte.
  • Dazu gehört die Arbeit im ambulanten und institutionellen Kontext mit behinderten und alten Menschen, Erwachsenen, Kindern und Jugendlichen, sowie die Elternarbeit;
  • eine methodische Ausrichtung, die zwischen Bewegungspädagogik, Entwicklungsbeleitung und Therapie angesiedelt ist und von freizeitpädagogischen Intentionen¸ über Prävention im Gesundheits- und Erziehungsbereich bis hin zu körper- und entwicklungstherapeutischen Zielsetzungen reicht.

Die persönlichen Voraussetzungen zur Erlangung der Zusatzqualifikation sind ausreichende Gesundheit und Interesse für die Körper-, Bewegungs- und Beziehungsarbeit mit anderen Menschen.

Lehrformen: Vorlesung, Seminar, Übung, Selbststudium, Praxiserfahrung, Supervision

Voraussetzungen für die Teilnahme: keine

Häufigkeit des Angebotes: jedes Studienjahr

Das Wahlmodul erstreckt sich¸ über 6 Semester.

7 Teilprüfungsleistungen:

• 1 methodisch-praktische Arbeit /kompatibel mit 03

• 1 methodisch-praktische Arbeit

• 1 Präsentation /kompatibel mit 07

• 1 Projektprüfung /kompatibel mit 10

• 1 Klausur

• 1 Lehrprobe

• 1 Fördergutachten mit Kolloquium

 

Student's academy 2017 will take place from March 29th to April 2nd in Darmstadt, Germany.