Modul 7a

Modulverantwortliche 7a

Platzierung 3. Semester
Häufigkeit des Angebotes jedes Studienjahr
Leistungspunkte/SWS 10 Credit Points, 6 SWS
Voraussetzung für die Teilnahme Erfolgreicher Abschluss des Moduls 1
3 Pflichtveranstaltungen Selbsterfahrung und Selbstreflexion

Selbstreflexion und Professionalität

Szenische, künstlerische und körperorientierte Zugänge

Prüfungsleistung Fachgespräch
Lernziele

Im Sinne der Aneignung selbstreflexiven Wissens sollen Zugänge zum Verstehen der professionellen Beziehungsgestaltung gelegt werden. Dies trägt dazu bei, bewusste wie nicht-bewusste Beziehungsfallen zu erkennen, in die professionell Tätigen im Praxisfeld geraten können, und auch dazu, sich aus affektiven Verstrickungen zu befreien, um den Adressatinnen und Adressaten auf diese Weise zu einer gedeihlichen, ganzheitlich verstandenen Entwicklung zu verhelfen. Im Sinne der Aneignung von Sozialkompetenz sollen Empathie, Kommunikationsfähigkeit, Kooperationsfähigkeit, die Übernahme von Verantwortung sowie Konfliktfähigkeit wachsen. Im Sinne der ethischen Kompetenz sollen die Fähigkeit zur Reflexion des eigenen expliziten wie impliziten Menschenbildes, zur Berücksichtigung wechselnder Rechte und Pflichten sowie der Interessen Dritter sowie zum ethischen Überdenken der fachlichen Standards erworben werden.

Angesichts steigender Anforderungen an Identitätsarbeit heute spielen szenische, künstlerische, mediale und körperorientierte Zugänge eine wichtige Rolle. Die Studierenden sollen die Verfahren kennen lernen und erproben, die sich nonverbaler Ausdrucksformen bedienen, verschiedene Sinne berühren und auf diese Weise ein erweitertes Fallverstehen ermöglichen. Vorrangig werden die Verfahren genutzt, um den Studierenden neue Zugänge und Perspektiven zu eröffnen, in Ansätzen können die Methoden jedoch auch so gelernt werden, dass sie die Studierenden in die Lage versetzen, diese selbst einzusetzen und anzuwenden.