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Henriette-Fürth-Preisverleihung

Christina Stappen, Bachelor-Absolventin des Fachbereichs Soziale Arbeit, erhielt in diesem Jahr den Henriette-Fürth-Preis

Henriette Fürth Preisverleihung

des gFFZ  (Gender- und Frauenforschungszentrum der Hessischen Hochschulen) für ihre Abschlussarbeit mit dem Titel „Die Notwendigkeit von Genderkompetenz in der sozialpädagogischen Mädchenarbeit“. Die BA-Thesis wurde von Dr. Maja Suderland und von Prof. Dr. Yvonne Haffner betreut. Das gFFZ zeichnet damit nicht nur die Absolventin aus, sondern würdigt auch die Arbeit der Betreuerinnen.

Die feierliche Preisverleihung fand im Rahmen der Absolvent*innenfeier am 14.7.2017 im Justus-Liebig-Haus in Darmstadt statt. Vizepräsident Prof. Dr. Arnd Steinmetz sprach ein Grußwort des Präsidiums. Prof. Dr. Lotte Rose, Geschäftsführerin des gFFZ und Professorin am Fachbereich Soziale Arbeit und Gesundheit der Frankfurt University of Applied Sciences, würdigte die preisgekrönte Arbeit mit einer Laudatio.

Die Studie überzeugte die Jury, die aus Vertreter*innen der Hessischen Hochschulen für angewandte Wissenschaften und des öffentlichen Lebens besteht und die alle eingereichten Arbeiten konsequent anonymisiert begutachtet, vor allem durch ihre gesellschafts- und professionspolitische Aktualität. Sie besteche durch ihre hoch engagierte und kluge Auseinandersetzung mit dem Dilemma moderner Mädchenarbeit zwischen Verfestigung von Heteronormativität und dem Bestreben, diese überwinden zu wollen – einem Dilemma, dem sich die sozialpädagogische Mädchenarbeit weder in Theorie noch Praxis entziehen kann. Angesichts gegenwärtiger Tendenzen des Anti-Genderismus und der Entpolitisierung Sozialer Arbeit und der in ihr tätigen Professionellen leiste die Studie einen wichtigen Beitrag zur Reformulierung und Differenzierung geschlechterpolitischer Diskurse in der Sozialen Arbeit.