Dörte Naumann

Prof. Dr. phil. Dörte Naumann

Lehrgebiete

Soziale Gerontologie
Soziologie
Methoden der empirischen Sozialforschung

Forschungsgebiete

Möglichkeiten und Grenzen selbständiger Lebensführung und gesellschaftlicher Teilhabe bis ins hohe Alter.

 

Im Fachbereich seit

Wintersemester 2015/16

 

Funktionen im Fachbereich:

Prodekanin

Auslandsbeauftragte des Fachbereichs Soziale Arbeit

Mitglied im Fachbereichsrat

 

Meilensteine

seit 09/2015: Professorin an der Hochschule Darmstadt, FB Soziale Arbeit.

05/2012-08/2015: Projektleitung am Zentrum für Qualität in der Pflege (ZQP), Berlin.

08/2009 – 4/2012: Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Deutschen Zentrum für Altersfragen (DZA), Berlin. Projekte "Deutscher Alterssurvey", "Servicestelle Pflege-Charta".

09/2008 – 4/2009: Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der TU Dortmund. Leitung Geschäftsstelle „Wirtschaftsfaktor Alter“ im Auftrag des BMFSFJ, Berlin.

04/2007 – 08/2008: Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Mannheim Research Institute for the Economics of Aging (MEA), Mannheim. EU Projekt Survey of Health, Aging and Retirement in Europe (SHARE).

04/2005 bis 12/2006: Forschungsaufenthalte in UK und Kanada. Marie-Curie-Training Fellowship, Sheffield Institute for the Studies on Aging, UK; Postdoctoral Fellowship Department for Human Ecology, Edmonton, Kanada.

2006: Promotion in Gerontologie am Fachbereich für empirische Kultur- und Verhaltenswissenschaften an der Universität Heidelberg. Titel: „Gesellschaftliche Integration und Mitwirkung im Kontext des hohen Alters“ (BKK Innovationspreis der BKK Hessen).

02/2002 – 03/2005: Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Deutschen Zentrum für Alternsforschung an der Universität Heidelberg. EU Projekt „Enabling Wellbeing and Participation in Old Age: The Home Environment as a Determinant for Healthy Ageing (ENABLE-AGE).

04/1999 – 01/2002: Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Arbeitswissenschaft und Technologiemanagement (IAT) in Kooperation mit dem Fraunhofer Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO).

12/1998: Diplom-Soziologin, Johann Wolfgang von Goethe Universität.

09/1991 – 12/1998 Studium der Diplomsoziologie an der Universität Mannheim und Johann-Wolfgang-Goethe Universität Frankfurt a.M.

 

Mitgliedschaften

Sektion Alter und Gesellschaft, Deutsche Gesellschaft für Soziologie.

Deutsche Gesellschaft für Gerontologie und Geriatrie (DGGG).

 

Mitgliedschaft in Beiräten und Gutachtertätigkeiten

Seit August 2017 Mitglied im Fachbeirat für die Zweite Lebenshälfte. Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck

1/2018 bis 1/2021 Advisory Board im Forschungsprojekt "Altern gemeinsam verantworten. Ein Beitrag zur zukunftsorientierten und quartiersnahen Altersplanung in Frankfurt a. M." (ALIVE). Goethe Universität, Frankfurter Forum für Interdisziplinäre Alternsforschung (Laufzeit 1. Januar 2018 bis 31. Januar 2021). 

2/2018 Gutachterin für die interne Akkreditierung des Studiengangs "Verbundmaster Gerontologie" an der Katholischen Hochschule Freiburg.

3/2017 Gutachterin für die Erstakkreditierung des B.A. Ausbildungsgangs "Soziale Arbeit - Schwerpunkt Gerontologie" an der Berufsakademie für Gesundheits- und Sozialwesen Saarland, Saarbrücken. Akkreditierungskommission der AHPGS (3. Februar 2017).

 

Weiterbildungen

06/2010 – 10/2011 Berufsbegleitende Ausbildung zur Systemischen Beratung zertifiziert nach dem DBVC e.V., artop Institut an der Humboldt Universität zu Berlin

 

Aktuelle Vorträge

Bundeskongress für Soziale Arbeit, Panel 3, Praktiken der Normierung, Normalisierung, Disziplinierung und Ausschließung “Aktives Altern im hohen Alter – ein Widerspruch in sich?“. Darmstadt, 1. Oktober 2015.

Tagung Deutscher Verein „Pflege und Betreuung in sozialer Gemeinschaft. Bürgerschaftliches Engagement im Umfeld von Pflege“ (Förderung BMFSFJ):„Freiwilliges Engagement im pflegerischen Versorgungsmix. Ungenutzte Potenziale im Engagementfeld Pflege“. Berlin, 16. Oktober 2014.

Landratsamt Aschaffenburg: „Älterwerden im ländlichen Raum – Wohnen und Teilhabe“. Aschaffenburg, 8. Februar 2017.

Seniorenbeirat Aschaffenburg: „Teilhabe im hohen Alter“, 9. März 2017.

Deutsches Demografie Netzwerk, Region Berlin Brandenburg: „Vereinbarkeit von Beruf und Pflege“ Berlin, 30. März 2017.

Fachtag des Netzwerks „Leben im Alter“der Evangelischen Kirche Hessen Nassau (EKHN): „U 100 – Die Unsichtbaren Alten: „Vernachlässigt? Zur Bedeutung hochaltriger Menschen in der Gesellschaft". Frankfurt, 27. Juni 2017.

Fachbereichstag das Fachbereichs Soziale Arbeit der h_da: "Demografie - aber wie? Soziale Arbeit für Generationen in einer alternden Gesellschaft: "Wozu brauchen wir eine Auseinandersetzung mit dem demografischen Wandel in der Sozialen Arbeit? Interdisziplinäre Impulse". Darmstadt, 15.11.2017.

Fachbereichstag des Fachbereichs Soziale Arbeit der h_da: "Autonomie und Teilhabe im hohen Alter". Impulsvortrag zur Arbeitsgruppe "Autonomie und Teilhabe im hohen Alter stärken – Möglichkeiten quartiersbasierter Unterstützung". Darmstadt, 15.11.2017.

Winterschule des Frankfurter Forums für Interdiszplinäre Alternsforschung FFIA an der Goethe Universität Frankfurt am Main "Forschungsmethoden der Alternswissenschaft: Quantitative, qualitative und partizipative Ansätze". Impulsvortrag zum Workshop "Partizipative Alternsforschung". Frankfurt am Main, 8.12.2017.

6. Runder Tisch  Älter werden in Witzenhausen "Alter(n) gemeinsam gestalten: "Die Rolle der Langlebigen in der Gesellschaft". Witzenhausen, 29.1.2018.

Diakonie Fachstelle Zweite Lebenshälfte. Studientag "Abgehängt? Aufsuchende Arbeit mit hochaltrigen Menschen". 16.2.2018, Hanau.

Fachtag: "Angewandte Gerontologie - Bedeutung des Sozialraums für Autonomie und Gesundheit im Alter."  Impulsvortrag "Ungleiche sozialräumliche Handlungsspielräume alternder Gesellschaften - Konsequenzen für die Kommunalpolitik". Freiburg, Tagung im Rahmen des Verbundprojektes "Zukunft Alter: Wissenschaftliche Weiterbildung und Verbundmaster Angewandte Gerontologie", 25.6.2018.

 

 

 

Veröffentlichungen

Huxhold, O., Mahne, M., & Naumann, D. (2010). Soziale Beziehungen. In: Motel-Klingebiel, A., Wurm, S., & Tesch-Römer, C. (Hrsg.). Altern im Wandel, Befunde des Deutschen Alterssurveys (DEAS). Stuttgart: Kohlhammer.

Klein, B., Naumann, D., & Weiss, V. (2001). Qualitätssicherung durch das Selbstbewertungssystem für stationäre Einrichtungen der Altenhilfe. In: Diakonie. Diakonisches Werk Württemberg (Hrsg.): Qualitätsentwicklung in der stationären Altenhilfe.

Mahne, K., Naumann, D., & Block, J. (2010). Das Wohnumfeld Älterer. In: Motel-Klingebiel, A., Wurm, S., & Tesch-Römer, C. (Hrsg.). Altern im Wandel, Befunde des Deutschen Alterssurveys (DEAS). Stuttgart: Kohlhammer.

Naumann, D. (2017): „Aktives Altern“ im Quartier im hohen Alter. Eine Fallstudie zu den Möglichkeiten, Grenzen und Formen gesellschaftlicher Teilhabe im hohen Alter. In: Anhorn, R.; Schimpf, E.; Stehr, J.; Rathgeb, K.; Spindler, S.; Keim, R. (Hrsg.): Politik der Verhältnisse - Politik des Verhaltens. Widersprüche der Gestaltung Sozialer Arbeit. Wiesbaden: Springer VS.

Naumann, D., & Suhr, R. (2016): Vereinbarkeit von Beruf und Pflege – Rahmenbedingungen und Bedarfslagen. In: Jacobs, K.; Kuhlmey, A.; Greß, S.; Klauber, J.; Schwinger, A. (Hrsg.): Pflegereport 2016. Schwerpunkt: Die Pflegenden im Fokus. Stuttgart: Schattauer.

Naumann, D., & Teubner, C. (2015): ZQP Bevölkerungsbefragung zur Vereinbarkeit von Beruf und Pflege. In: ZQP Themenreport (2015): Vereinbarkeit von Beruf und Pflege – Möglichkeiten und Grenzen. Berlin: Zentrum für Qualität in der Pflege.

Naumann, D., & Teubner, C. (2015): ZQP Unternehmensbefragung zur Vereinbarkeit von Beruf und Pflege. In: ZQP Themenreport (2015): Vereinbarkeit von Beruf und Pflege – Möglichkeiten und Grenzen. Berlin: Zentrum für Qualität in der Pflege.

Naumann, D., & Schacher, U. (2013): Ungenutzte Potenziale im Engagementfeld Pflege? Einschätzungen der Bevölkerung und kommunaler Sozial- und Pflegeplaner. ZQP-Themenreport Freiwilliges Engagement im pflegerischen Versorgungsmix. Berlin: Zentrum für Qualität in der Pflege. 

Naumann, D. (2006). Gesellschaftliche Integration und Mitwirkung im Kontext des hohen Alters. Dissertation Universität Heidelberg.

Naumann, D. (2007). Gesellschaftliche Integration und Mitwirkung im Kontext des hohen Alters. In: Hat Alter(n) noch Zukunft?. Frankfurt am Main: Mabuse-Verlag.

Naumann, D. (2004). Sozialer Alltag alleinlebender Hochaltriger. Konzeption einer qualitativen Teilstudie des EU Projektes ENABLE-AGE. Zeitschrift für Gerontologie und Geriatrie 37, 5.

Naumann, D., Himmelsbach, I., Oswald, F., Sixsmith, J., Klink R., & Varnhorn, S. (2004). The German ENABLE-AGE In-Depth Study, European Commission (QLRT-2001-00334).

Naumann, D., Romeu-Gordo, L. (2010). Gesellschaftliche Partizipation: Erwerbstätigkeit, Ehrenamt und Bildung. In: Motel-Klingebiel, A., Wurm, S., & Tesch-Römer, C. (Hrsg.). Altern im Wandel, Befunde des Deutschen Alterssurveys (DEAS). Stuttgart: Kohlhammer.

Oswald, F., Wahl, H.-W., Naumann, D., Mollenkopf, H., & Hieber, A. (2006). The Role of the Home Environment in Middle and Late Adulthood. In Wahl, H.-W., Brenner, H., Mollenkopf, H., Rothenbacher, D., & Rott, C. (Hrsg.). The Many Faces of Health, Competence and Well-being in Old Age: Integrating Epidemiological, Psychological and Social Perspectives. Heidelberg, Springer.

Oswald, F., Naumann, D., Schilling, O., & Wahl, H.-W. (2005). Selbständig wohnen im sehr hohen Alter. Ergebnisse aus dem Projekt ENABLE-AGE. In: T. Klie, A. Buhl, H. Entzian, A. Hedtke-Becker, & H. Wallrafen-Dreisow (Hrsg.). Die Zukunft der gesundheitlichen, sozialen und pflegerischen Versorgung älterer Menschen (S. 325-335). Frankfurt am Main: Mabuse.

Oswald, F., Wahl, H.-W., Mollenkopf, H., Schilling, O., Naumann, D., & Schakib-Ekbatan, K. (2004). ENABLE-AGE Survey Study T1. Preliminary Descriptive Findings from Germany. Heidelberg: Deutsches Zentrum für Alternsforschung (DZFA).

Oswald, F., Wahl, H.-W., Mollenkopf, H., Schilling, O., Naumann, D., & Schakib-Ekbatan, K. (2004). ENABLE-AGE Survey Study T1-T2. Preliminary Findings on Changes in Germany. Heidelberg: Deutsches Zentrum für Alternsforschung (DZFA).

Sixsmith, J., Sixsmith, A., Malmgren, A., Fänge, A., Naumann, D., Kucsera, C., Tomsone, S.,Ivanoff, S., Woolrych, R. (2014): Healthy Ageing and Home: the Perspectives of Very Old People in Five European Countries. Social Science & Medicine (in press).

Wahl, H.-W., Naumann, D. (2004). Gerontology in Germany. Contemporary Gerontology, 11, 1, 10-15.

 

 

 

Kontakt

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